Brüder grimm lauf 2018                                               Hanauer und bruchköbler läufer waren dabei

 

Auf dem Foto zu sehen sind 

 

 

Conrad Kettner

 

Lisa Lüke 

 

Frauke Cairns

 

Peter Waider

 

Ralf Hohmann

 

Birgit Hohmann (Etappenläuferin)

 

Bernd Elsbett

 

Armin Eisenschmitt

 

Frank Sander

 

Anna Sander

 

Florian Sander

 

Bericht von Lisa Katharina Lüke:

 

Es war einmal... Diese Einleitung kennt so ziemlich jedes Kind...

 

Und, um die Pointe an dieser Stelle vorwegzunehmen, auch unsere Geschichte hat für alle Protagonisten ein positives Ende gehabt.                                                                                                                                                    Es geht natürlich um den Brüder-Grimm-Lauf, der am vergangenen Wochenende stattgefunden hat!                                                                                                                                                                              82 Kilometer, knapp 1000 Höhenmeter, 5 Etappen...                                                                                      Frauke und ich haben uns schon eine Weile überlegt gehabt, auch mal zu den Protagonisten des Brüder-Grimm-Laufs gehören zu wollen. Während ich noch phasenweise über den Start bei einzelnen Etappen nachgedacht hatte, habe ich mich dann doch recht schnell von den sogenannten „Wiederholungstätern“ belehren lassen, dass das Motto lauten sollte: „Alles oder nichts“.                                                                                                              Diesem Motto folgend haben Frauke und ich uns also angemeldet und unter unseren Lauffreunden vom 1. Hanauer Lauftreff/LT Hanau-Bruchköbel auch noch Mitstreiter geworben und gefunden.                                       Eine Woche vor dem großen Starttag haben wir uns alle zusammengesetzt und unsere Logistik für das Brüder-Grimm-Wochenende besprochen... Wer fährt welches Auto wann wohin und wie kommen wir zurück?! Was brauchen wir an Verpflegung? Und wie sind denn generell die Abläufe?

 

Hier muss man klar sagen, dass wir wieder viel Glück damit hatten, die „Wiederholungstäter“ unter uns ausfragen zu können, die jederzeit mit Rat und Tat zur Seite standen.                                 

 

 

Am Freitagabend fiel dann auf dem Hanauer Marktplatz der Startschuss für die Rotkäppchen-Etappe.

 

Gute 15 Kilometer ging es von Hanau nach Rodenbach auf einer insgesamt eher (noch) flachen Strecke.

 

Das Gewitter und der Dauerregen haben sich glücklicherweise noch vor dem Start verzogen, sodass wir ohne Wasser von oben, aber bei relativ warmen Temperaturen und vor allem einer hohen Luftfeuchtigkeit gestartet und auch alle angekommen sind.

 

 

 

Der Samstagmorgen startete unter dem Motto Dornröschen-Etappe.

 

Es ging von Rodenbach nach Neuenhaßlau auf einer Strecke von etwa 14 Kilomtern.

 

Die ersten Höhenmeter gab es zwischen Kilometer 3 und 4,5 etwa... und dann ging es ab Kilometer 7,5 nochmal relativ steil den "Moby Dick" nach oben.                                                                                                                      Zur Schneewittchen-Etappe wurden am Samstagnachmittag dann das zweite mal die Laufschuhe geschnürt.

 

Etwa 17 Kilometer von Neuenhaßlau nach Gelnhausen, erneut mit Höhenmetern und vor allem begleitet von ziemlich warmen Temperaturen.

 

Vom Gewitter sind wir während des Laufs zum Glück verschont geblieben... nur der Start wurde deswegen um 30 Minuten nach hinten verlegt.

 

Inzwischen hat jeder von uns deutlich die bereits gelaufenen Kilometer in den Beinen gespürt, angekommen sind wir aber auch hier alle und haben uns auf eine Portion Schlaf gefreut.              

 

 

 

Sonntag, Tag drei, Etappe vier... Diesmal unter dem Motto Frau Holle.                                                            Von Gelnhausen ging es nach Wächtersbach über knapp 17 Kilometer mit den meisten Höhendifferenzmetern des gesamten Laufs.                 Zusammenfassend war das definitiv die anspruchsvollste Etappe bisher.                      Frauke und ich haben diese Etappe aber zu unserer Lieblingsetappe auserkoren... Weil man ganz am Ende für die vielen gelaufenen Höhenmeter mit einer wirklich Spaß bringenden „Abfahrt“ belohnt wurde. 

 

 

Ein letztes Mal fiel der Startschuss am Sonntagnachmittag in Bad Orb, von wo aus es unter dem Motto Hänsel und Gretel über 18 Kilometer nach Steinau ging.

 

Die Etappe begrüßte uns ziemlich direkt mit dem höchsten zu bewältigenden Anstieg für dieses letzte Stück. Unsere Beine waren extrem schwer und wir waren froh, als es dann bergab ging. Letztlich musste man sich noch über asphaltierte Feldwege bei direkter Sonneneinstrahlung ins Ziel laufen, wo die Glückshormone uns dann fast haben schweben lassen.(Anmerkung Frauke: Bei Lisa war dies der Fall-bei mir war da definitiv nix mehr mit schweben...)

 

Angekommen sind wir, wie eingangs erwähnt, alle!

 

Auf der Strecke und während der Zeiten davor und danach haben wir nicht nur jede Menge Freunde vom Lauftreff Hanau Bruchköbel getroffen, sondern auch einige andere nette Menschen.

 

Außerdem wurden wir das gesamte Wochenende über unglaublich lieb unterstützt – an der Strecke direkt und durch kurze Nachrichten, die uns haben wissen lassen, dass man an uns denkt.Im Ergebnis kann ich für mich sagen, dass dieses Wochenende ein wahnsinnig tolles Erlebnis war, das mir durchaus zeitweise gezeigt hat, dass der Kopf über den Körper siegen kann.

 

Als Teamprojekt von Frauke und mir hat das Ganze toll harmoniert und tatsächlich ein klein bisschen Lust auf mehr gemacht...